Alte Sprache,
 Neue Sprache 

 Die Bibel und das
 Moderne Hebräisch 

 10. Januar 2022, 19 Uhr, Katholische Akademie in Berlin 

Alte Sprache, Neue Sprache – Die Bibel und das Moderne Hebräisch

Wer sich mit dem Dialog der Religionen beschäftigt, kommt nicht umhin, sich dann und wann Gedanken über die Sprache zu machen, in der wir miteinander reden.

Grundlage der drei sogenannten abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam ist der Text der Hebräischen Bibel. Gerade über die christliche und die muslimische Interpretation dieser Textsammlung sind viele Formulierungen in die Sprachen der Welt eingeflossen, die aus dem Kontext der altisraelitischen Sprache und Kultur stammen. Die Bibel als Grundtext der jüdischen Tradition ist sprachlich immer lebendig geblieben – und so konnte es Yehuda HaLevi und seinen frühen zionistischen Weggefährten gelingen, aus ihren Quellen eine alltagstaugliche Sprache für den jüdischen Staat zu entwickeln. Das Moderne Hebräisch ist inzwischen erwachsen geworden und hat sich selbständig weiterentwickelt. Aber noch immer sind zwei Drittel seines Lexikonbestandes – der Wörter, Ausdrücke und Sprichwörter – als biblischen Ursprungs erkennbar.

Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten, eine Übersetzung steht zur Verfügung.

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Alte Sprache, Neue Sprache: Die Bibel und das Moderne Hebräisch

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Old Language, New Language: The Bible and Modern Hebrew

Gastreferent

Dr. Ruvik Rosenthal, Tel Aviv, hat sein Lebenswerk der Erforschung des Modernen Hebräisch gewidmet. Er ist Präsident der Israeli Association fort he Study of Language and Society (IALS). In seinem Vortrag wird er uns seine Gedanken über den Zusammenhang von biblischem und modernem Hebräisch vorstellen.



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www.katholische-akademie-berlin.de

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